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Schonendes Operieren mit Innovativer Technik
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Querschnittsprojekt Tracking - 6DoF-LokalisationNavigationssysteme finden in den verschiedensten chirurgischen Disziplinen immer weitere Verbreitung. Die Computerunterstützung ermöglicht dem Chirurgen eine hohe Präzision und das minimalinvasive Erreichen sonst unzugänglicher Interventionsorte. Eine der zentralen Technologien für die Umsetzung chirurgischer Navigation ist die dynamische Lagebestimmung und -verfolgung in sechs Freiheitsgraden, das sogenannte Tracking. Optische Systeme, welche derzeit den Standard in der Chirurgie darstellen, erreichen eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit, sind jedoch auf eine freie Sichtlinie und relativ große Marker (sog. Rigid Bodys) angewiesen. Elektromagnetische Systeme umgehen diese Nachteile und ermöglichen mit kleinen Magnetfeldsensoren auch das Tracking im Körperinneren, sind jedoch anfällig für Störungen. Im Rahmen SOMITs befassen sich Forscher aus den Konsortien FUSION (Leberchirurgie) und OrthoMIT (Orthopädie) gemeinsam mit der Anwendung verschiedener Trackingtechnologien im klinischen Umfeld. Zunächst werden einheitliche Standards für die Evaluierung und Anwendung im klinischen Alltag erstellt und Möglichkeiten der Genauigkeitsüberprüfung untersucht. Verschiedene Versuche gehen alltägliche klinische Anwendungsprobleme des Trackings an. Zwei neuartige Trackingtechnologien werden im Projekt weiterentwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft: Das monoskopische Laparoskopietracking sowie das Tracking mittels Inertialsensorik.
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